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10.07.2012

FIS-ASP nimmt viertes Rechenzentrum in Betrieb


Im Januar dieses Jahres hat FIS-ASP, am Standort Grafenrheinfeld, ihr viertes Rechenzentrum in Betrieb genommen. Ebenso wie alle anderen Rechenzentren der FIS-ASP, ist das RZ4 mit modernster Infrastruktur ausgestattet: Rauchgasfrüherkennung, stickstoffbasierende Feuerlösch-anlagen, Video Überwachung, redundante Klimatisierung etc.. Ein eigener Notstromdiesel (760 KW Leistung) gewährleistet die Energieversorgung selbst bei einem längeren Stromausfall. Die Anbindung an einen Glasfaserring zu zwei getrennten Vermittlungsstellen der deutschen Telekom sorgt dafür, dass unsere Kunden jederzeit auf die Systeme zugreifen können.

Beim Bau des neuen Rechenzentrums wurde hoher Wert auf Effizienz gelegt. Diese wird über den PUE-Faktor (Power Usage Effectiveness) gemessen, der sich aus dem durchschnittlichen, jährlichen Gesamtenergiebedarf eines Rechenzentrums (alle Anlagen), dividiert durch die benötigte elektrische Arbeit nur für die IT-Anlagen,  errechnet. Ein PUE-Wert von 1,0 hieße also, dass jede Energie auch beim Server ankommt. Allein dadurch, dass Rechenzentren klimatisiert werden müssen, kann dieser Wert nicht erreicht werden. In alten Rechenzentren ist ein PUE-Wert von 2,5 oder mehr keine Seltenheit. Dies bedeutet, dass mehr als das Doppelte der am Server erforderlichen Energie in Summe benötigt wird. Durch moderne Technik sowie komplette Einhausung der Rackreihen will FIS-ASP im RZ4, bei hoher Auslastung, einen PUE Wert von 1,4 realisieren.

"Mit Hilfe der über unseren Campus verteilten Rechenzentren sind wir in der Lage, höchstverfügbare Lösungen für unsere Kunden umzusetzen. Zusätzlich zu den über zwei Rechenzentren gespiegelten Datenbanken können kritische Komponenten wie Backup- Umgebungen, Schattendatenbanken oder Quorum- Server in unterschiedlichen Rechenzentren untergebracht werden. Dies trägt zur Reduzierung von ‚Single Points of Failure‘ bei. Echte Redundanz lässt sich eben nur durch physikalische Trennung und Doppelung erreichen. Die Natur hat es uns auch hier vorgemacht und wichtige Systeme redundant ausgelegt. Schauen wir uns unseren Körper an - wir haben zwei Augen, Ohren, Hände".